Lärm und Hitze? Kein Problem!

Lärm und Hitze? Kein Problem! Ein Blick hinter die Fassade

«Kling» Fabienne sitzt am Place de l’Île und stösst mit ihren Kolleginnen auf das Wochenende an. «Wie ist eigentlich deine neue Wohnung?» Fabienne schwärmt: «Oh, super-schön. In einem renovierten Altbau, direkt unter dem Dach. Die Schrägen machen es sehr speziell. Und es wird auch überhaupt nicht heiss da oben. Die Temperatur ist wirklich angenehm. Keine Ahnung, woran das liegt. Auf jeden Fall ziehe ich da so schnell nicht wieder aus!»

Fabiennes neue Attikawohnung liegt am Rande des Genfer Zentrums, Richtung Flughafen. Ihr Vermieter hat vor Ihrem Einzug das Dach und die Fassade des 50-jährigen Hauses dämmen lassen. Mit ein paar weiteren Massnahmen konnte er so eine Minergie-Auszeichnung erreichen. Der Vorteil: Eine hochwertige Dämmung sorgt nicht nur für warme Innenräume im Winter. Im Sommer hält sie auch die Hitze draussen – und ebenso die Geräuschkulisse.

Dick einpacken, cool bleiben

Den grössten Teil der Oberfläche eines Gebäudes machen die Fassaden aus. Hierüber wärmt sich das Gebäude im Sommer am meisten auf und geht im Winter am meisten Heizenergie verloren. Wer unter dem Dach wohnt hat eine zusätzliche Aussenfläche. Dementsprechend macht es Sinn, hier zu -dämmen. Das spart gegenüber einer nicht isolierten Fassade bis zu 30 Prozent beim Energieverbrauch. Ein gedämmtes Dach bringt bis zu 20 Prozent Einsparung. «Wenn möglich sollte man beim Sanieren auch gleich neue Fenster einsetzen», rät Franz Kainz, Leiter Verkauf von Flumroc. «Denn alte Fenster sind eine Schwachstelle in der Gebäudehülle und machen auch die beste Dämmung weniger effektiv.»  

Gehörschutz für das Haus

Die Dämmung bringt nicht nur angenehme Innenraum-Temperaturen mit sich, sie schützt auch vor dem Geräuschpegel von aussen – und dieser Schutz wird immer wichtiger. Laut Bundesamt für Umwelt sind bereits 1,3 Millionen Menschen hierzulande von übermässigem Verkehrslärm betroffen. Das kann sich negativ auf die Gesundheit auswirken. Gerade an Strassen liegt der Lärmpegel schnell bei 70 Dezibel. Eine ungedämmte Backsteinwand lässt davon immer noch 30 Dezibel durch – ist die Wand mit EPS gedämmt, sogar 32. Steinwolle beispielsweise bietet einen höheren Lärmschutz: Hier kommen im Innenraum nur 20 Dezibel an. Besonders in Städten oder Ortschaften mit hohen Lärmemissionen kann die Wahl er richtigen Dämmung so den Wohn- und Arbeitskomfort steigern. Sehr effektiv ist dies bei Minergie-Gebäuden, bei welchen zum Lüften das Fenster nicht geöffnet werden muss – aber darf!

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Die Entscheidung für das richtige Material

Wer neu baut oder sein Gebäude modernisiert, hat bei der Dämmung die Wahl zwischen verschiedenen Materialien und Techniken, um sie anzubringen. Dazu kommt die Frage: Welche Teile des Gebäudes sollen gedämmt werden? «Eine gute Hilfe ist hier das eValo-Tool. Mit ihm kann man herausfinden, welche Sanierungsmassnahmen sich für das eigene Gebäude am meisten lohnen und auch einen Kostenrahmen abstecken», rät Franz Kainz.

Wichtig ist also, was hinter der Fassade steckt – und in diesem Fall ist es nicht nur ein Sprichwort. Denn selbst wenn Fabienne in ihrer Wohnung nicht sieht, dass und womit ihre Wand und ihre Decke isoliert sind, den Unterschied spürt sie.

 Bei Fragen zur richtigen Dämmung helfen die Flumroc-Berater gerne weiter.